Zahnriemenwechsel in Halle (Saale)

Informationen über Zahnriemen

Zahnriemen, auch Steuerriemen genannt, sind für den Synchronlauf von Kurbelwelle und Nockenwelle verantwortlich. Dieses für das Fahrwerk bedeutende Autoteil wird auch als Motorsteuerung bezeichnet. Ein Zahnriemen besteht aus hochwertigem Kautschukgemisch, ist aber letztlich - ähnlich einem Keilriemen - eine Gummimischung.

Dieser Zahnriemen altert, verschleißt, wird hart, spröde und porös und sollte daher in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Ein überziehen des Wechselintervalls hat in vielen Fällen einen kapitalen Motorschaden zur Folge. Ohne vorherige merkliche Anzeichen geschieht folgendes: der Riemen reißt oder löst sich auf, Kurbelwelle und Nockenwelle laufen nicht mehr synchron, die Ventile schlagen auf die Kolben - und Ende! Wollen Sie es wirklich so weit kommen lassen?

Wartungsintervalle beachten

Um dieses Szenario zu vermeiden, sollten Sie in regelmäßigen Abständen den Zahnriemen wechseln lassen. Hier gilt: der Hersteller kennt sein Auto am besten, daher sind die empfohlenen Wechselintervalle bei jedem Auto bzw. jedem Motor anders. Selbst innerhalb einer Modellreihe können diese Wechselintervalle unterschiedlich sein. Renault, Alfa und Fiat haben üblicherweise recht kurze Wechselintervalle, manchmal nur 5 Jahre. Andere Hersteller wie VW, Audi, Seat oder Skoda geben den Wechselzeitpunkt häufig nach 120.000 km oder 150.000 km an. Weitere Hersteller wie Peugeot, Citroen, Ford oder auch einige wenige VW und Audi haben Wechselintervalle von 210.000 km oder 240.000 km. Opel hatte früher ein Wechselintervall von 4 Jahren oder 60.000 km, hat diesen nun bei vielen neueren Motoren auf 150.000 km herauf gesetzt.

Eine pauschale Aussage gibt es also nicht, es muss für jedes Auto, für jeden Motor eine regelmäßige und konkrete Klärung erfolgen welches Wechselintervall aktuell gilt. Hierbei ist darauf zu achten, dass viele Hersteller das Wechselintervall in Kilometern UND Jahren angeben - dann gilt IMMER das, was zuerst fällig ist!

Leider sind diese angegebenen Wechselintervalle keine Garantie, dass der Riemen nicht vorzeitig reißt. Es ist keine Haltbarkeitsgarantie sondern eine Empfehlung bei durchschnittlicher Nutzung.

Können sie garantieren, dass sie ihr Auto durchschnittlich nutzen? Wir empfehlen das Wechselintervall 6 Monate bzw. ca. 10.000 km vorzuziehen. Auf keinen Fall sollte es überschritten werden.

Was ist beim Zahnriemenwechsel zu beachten?

Um Überdehnungen des Riemens und somit Folgeschäden zu vermeiden, kann ein Zahnriemen nur einmal eingebaut / gespannt werden.

Wenn der Zahnriemen auch die Wasserpumpe antreibt, sollte diese immer mit erneuert werden. Denn auch eine Wasserpumpe altert, die Lager schlagen aus oder gehen fest oder sie wird undicht. Dann muss der Zahnriemen wieder abgebaut und die Pumpe erneuert werden.

Sollte dies passieren, brauchen sie im glücklicheren Fall zusätzlich zur neuen Wasserpumpe auch einen neuen Zahnriemen und die Wasserpumpe mit Einbau. Sie haben also die GESAMTEN Kosten noch einmal vor sich.

Im unglücklicheren Fall beschädigt die Wasserpumpe den Zahnriemen und es passiert was eigentlich nicht passieren sollte - ein Motorschaden.

Beim Ausbau der Wasserpumpe muss das Kühlwasser vorher abgelassen werden. Theoretisch könnte man dieses auffangen, und wieder verwenden. Aber auch Kühlflüssigkeit altert, zersetzt sich, verdreckt und kann die neue Wasserpumpe sehr schnell beschädigen. Also weg damit, sie hat jahrelang dafür gesorgt, dass Ihr Motor nicht überhitzt, dass die Heizung funktioniert und ob wir nun eine halbe Stunde die alte Kühlflüssigkeit filtern oder wir neue Kühlflüssigkeit mit korrektem Frostschutz einfüllen, macht finanziell kaum einen Unterschied. Einige Hersteller schreiben auch den regelmäßigen Wechsel der Kühlflüssigkeit vor.

Gleiches gilt für diverse Rollen, Spannrollen, Umlenkrollen, und Riemenspanner, über welche der Zahnriemen läuft. Diese sollten immer mit erneuert werden, denn auch so eine Rolle kann kaputt gehen und den Zahnriemen beschädigen.

Was macht der M&L - Mechaniker?

Beim Erneuern des Zahnriemens (Kit) wird der Motor in Grundstellung gebracht, der Motor wird mit Spezialwerkzeug (welches immer nur für einen speziellen Motortyp passt) abgesteckt und somit blockiert. Dann wird der neue Steuerriemen aufgelegt und eine fehlerhafte Motoreinstellung die sich über Jahre hinweg eventuell eingeschlichen hat, wird somit korrigiert. Nach dem Auflegen des neuen Zahnriemens werden diverse Verkleidungen, Motorhalter, Riemenscheiben etc. wieder angebaut. Nach erfolgreichem Probelauf wird der Fehlerspeicher ausgelesen und der Fahrer kann den Zahnriemen wieder für ein paar Jahre vergessen.

Zahnriemen - Kosten & empfohlene Ersatzteile

Die Kosten für einen Zahnriemenwechsel sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

Zum einen gibt das Fahrzeug vor, welche Teile ausgebaut werden müssen, um an die defekten Bauteile zu gelangen.

Zum anderen hängt es von der Laufleistung ihres Fahrzeuges und von Ihrer Weitsichtigkeit ab, welche mit dem Zahnriemen in Verbindung stehenden Teile zusätzlich ausgetauscht werden sollen.

Man kann, ähnlich wie bei einem Menschen, von außen nicht sehen, was defekt ist, sodass es in seltenen Fällen auf der Hebebühne zu einer Überraschung kommen kann. Wir können Ihren Ärger darüber verstehen, dennoch besser auf der Bühne das defekte Teil ersetzt, als bei 40 Grad im Schatten oder im Schneechaos liegen geblieben.

Ein wichtiger Kostenfaktor ist natürlich auch die Dauer die der KFZ-Mechaniker für den Ein- und Ausbau benötigt. Der Zeitaufwand für den Zahnriemeneinbau ist genauso unterschiedlich wie das Wechselintervall oder die Kosten der Ersatzteile. Häufig braucht ein M&L-Mechaniker 4 bis 6 Stunden, durchaus auch mal einen ganzen Tag, um den Zahnriemen zu wechseln. Auch hier ist wieder das Fahrzeug bzw. dessen Aufbau entscheidend.

Der Keilriemen oder Keilrippenriemen treibt Nebenaggregate wie Lichtmaschine, Servopumpe oder (wenn nicht über den Zahnriemen) die Wasserpumpe an. In jedem Fall, muss der Keilrippenriemen beim Zahnriemenwechsel vorher ausgebaut werden. Sie müssen entscheiden, ob wir den alten gebrauchten, eventuell sogar spröden Riemen wieder einbauen oder einen neuen Keilrippenriemen verbauen.

Das Wechseln der zusätzlich empfohlenen Bauteile (Wasserpumpe, Kühlflüssigkeit, Rollen und Keilrippenriemen) verursacht im Zusammenhang mit dem Wechsel des Zahnriemens kaum zusätzliche Arbeitskosten. Es fallen lediglich Materialkosten an, welche deutlich geringer sind, als alle oben genannten Kosten, die durch eine nicht vollständige Reparatur nochmals anfallen.

Schlussendlich beeinflussen Sie die Kosten für Ihre KFZ-Reparatur: mit Ihrer Entscheidung, welche Teile gewechselt werden sollen und ob Sie zwingend Markenteile verbaut haben möchten. Bei M&L erhalten Sie immer eine Empfehlung vom Fachmann, wobei stets der Zeitwert Ihres Fahrzeugs berücksichtigt wird. Für eine genaue Preisauskunft halten Sie bei Kontakt mit uns bitte den Fahrzeugschein bereit.

M&L - Empfehlung: Bei einem Wechsel des Zahriemens auch die Wasserpumpe erneuern, Kühlflüssigkeit immer austauschen, sowie Keilrippenriemen und alle Spannelemente und Rollen. Erst dann ist es eine wirklich fachgerechte Reparatur!

Sie erhalten auf unser Material 24 Monate und auf unsere Arbeitsleistung 12 Monate gesetzliche Gewährleistung.

Wir verbauen üblicherweise Ersatzteile in ERSTAUSRÜSTERQUALITÄT - das sind Ersatzteile die von Autoherstellern im Werk bei Neuwagen oder auch im Markenautohaus als Ersatzteile verbaut werden - aber unter anderem Namen. Denn kaum ein Hersteller baut selber Zahnriemen oder Wasserpumpen, so etwas wird von Herstellern wie Bosch oder Continental, SKF oder Gates zugekauft und gern mit einem eigenen Logo versehen. Und schon sind es Originalteile, die schnell mal das Doppelte kosten.

Für den Zahnriemenwechsel in unserer Werkstatt gelten selbstverständlich auch unsere M&L Werkstatt-Grundsätze:

Checkneutral
Checkpreiswert
Checkberatend

Was können wir für Sie tun?

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